Pressemitteilung
Direktkandidaten der Freien Sachsen im Leipziger Land sehen sich benachteiligt
(Borna/Espenhain) Die Direktkandidaten der Freien Sachsen – Allianz unabhängiger Wähler für die Wahlkreise Leipziger Land 1 und Leipziger Land 2, Silvia Glownia und Helmut Lenz haben sich in einem Schreiben an den Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung gewandt, in welchen Sie zum Ausdruck bringen, dass sie sich gegenüber anderen Direktkandidaten in ihren Wahlkreisen benachteiligt sehen. Konkret geht es um die Wahlforen, die von der LVZ in den genannten Wahlkreisen in der vergangenen Woche in Borna und Böhlen durchgeführt wurden. Zu diesen Wahlforen waren nur die Direktkandidaten der bereits im Landtag vertretenen Parteien eingeladen.
Die Freien Sachsen sind der Meinung, dass gerade diejenigen Wählerinnen und Wähler, die aus Enttäuschung über die Politik der etablierten Parteien nicht mehr zur Wahl gehen, dürften großes Interesse daran haben, über eine neue Partei und deren programmatische Aussagen im öffentlichen Vergleich bei einem Wahlforum informiert zu werden. Während ohnehin konstatiert werden muss, dass in den Medien über die alt eingesessenen Parteien und deren Direktkandidaten umfangreich berichtet wird, vermissen die Freien Sachsen eine im gleichen Maße gestaltete Information über die Freien Sachsen.
Die Wahlforen hätten dazu eine gute Gelegenheit geboten. Auf eine entsprechende Anfrage des Landesvorstandes an den zuständigen Redakteur der Leipziger Volkszeitung erhielten die Freien Sachsen die Antwort, dass die LVZ auch in der Vergangenheit nur die im Landtag vertretenen Parteien zu den Wahlforen eingeladen hätte. Allerdings wolle man für die Zukunft dieses Vorgehen überprüfen. Dies wird allerdings den Direktkandidaten der Freien Sachsen im gegenwärtigen Wahlkampf nichts mehr nützen.
Am Rande sprechen die Ergebnisse der letzten Kommunalwahlen in den Heimatorten der Direktkandidaten der Freien Sachsen eine deutliche Sprache: in Espenhain, wo Helmut Lenz kandidiert, erhielten die Wählervereinigungen 89,3%, in Borna, wo Silvia Glownia ins Rennen geht, immerhin auch 15,2% und damit mehr als FDP und Grüne zusammen.
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